Fachkräftesicherung – auch mit „schwierigen Auszubildenden“?! – Impressionen der Mainzer Personal-Gespräche

Der Sozialpädagoge und Deeskalationstrainer Sebastian Schlitz.

Gemeinsam mit dem Referenten Sebastian Schlitz und dem Fachkräfteforum Mainz fand am 30.04. die dritte Runde der Mainzer Personal-Gespräche mit dem Thema „Fachkräftesicherung – auch mit „schwierigen Auszubildenden“?! statt.

Nach einer kurzen Einführung mit Projektvorstellung und Förderhinweisen durch Projektleiter Torben Anschau übernahm Sebastian Schlitz als Referent das Wort. Der Referent ist Sozialpädagoge sowie Deeskalationstrainer und führte als Experte die Teilnehmenden durch die Veranstaltung.

Zu Beginn stellten sich die Teilnehmenden in einer Vorstellungsrunde vor und berichteten darüber welche Erfahrungen sie bereits im Umgang mit Auszubildenden in ihrem Betrieb gemacht haben und welche Schwierigkeiten sie im Umgang mit Auszubildenden bereits erlebt haben.

Nach der kurzen Vorstellungsrunde begann der Referent seinen Vortrag. Sebastian Schlitz bat die Teilnehmenden darum, zunächst einmal auf kleinen Kärtchen zu notieren, was sie mit dem Thema „Umgang mit schwierigen Auszubildenden“ verbinden. Danach erfolgte ein kurzer Austausch der Teilnehmenden darüber, was sie bereits zur Fachkräftesicherung unternommen haben.

Sebastian Schlitz gestaltete einen abwechslungsreichen Vortrag und gab den Teilnehmenden immer wieder die Möglichkeit kleine Übungen zu machen, die der Referent aus seinen langjährigen Erfahrungen aus der Arbeit mit Jugendlichen mitgebrachte. Die Teilnehmenden können diese Übungen leicht in ihrem Unternehmen bzw. Betrieb im Umgang mit „schwierigen“ Auszubildenden umsetzen und anwenden. Aus den Übungen zeigte sich, dass Begriffe wie „Stärken“ und „Schwächen“, „Motivation“, „Erwartungen und Erwartungshaltungen“, „Bilder“, „Perspektiven“, „Selbstreflexion“ sowie „Wahrnehmungen“ wichtig sind im Umgang mit „schwierigen“ Auszubildenden.

Abschließend Vollzug der Referent einen Perspektivwechsel: die „schwierigen“ Auszubildenden sind nicht „schwierig“, sondern „anders“. „Anders“ kann „neu“, „fremd“, „alternativ“ oder „unterschiedlich“ bedeuten. Mit dieser neuen Perspektive konnten die Teilnehmenden darüber nachdenken und gemeinsam diskutieren, welche Ressourcen solche „anderen“ Auszubildenden mitbringen und wie ihr Betrieb bzw. Unternehmen von den Stärken der „anderen“ Auszubildenden profitieren kann.

Sebastian Schlitz beendete die Veranstaltung, indem er sich bei den Teilnehmenden bedankte und den Titel der Veranstaltung umformulierte: Fachkräftesicherung – auch mit „anderen Auszubildenden“?! Ja, das geht!

Wir bedanken uns bei dem Referenten Sebastian Schlitz und bei allen Teilnehmenden für die gelungene Veranstaltung.

Das Projekt Fachkräfteforum Mainz und seine Veranstaltungen werden gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus arbeitsmarktpolitischen Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz sowie aus Mitteln der Landeshauptstadt Mainz. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie unter:

Europäischen Kommission http://ec.europa.eu/esf/
ESF-Verwaltungsbehörde Rheinland-Pfalz www.esf.rlp.de
Landeshauptstadt Mainz http://www.mainz.de/

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